| Die jungen Triebe der Fichte werden in Kärnten auch Probst oder Maiwipfel genannt. Als altbewährtes Hausmittel hilft der Probst-Saft gegen Husten und Erkältungen. In der kalten Jahreszeit genossen, wird man an die Düfte des Frühlings erinnert. Probst-Saft mit Wasser verdünnt ergibt ein erfrischendes Getränk und schmeckt auch vorzüglich als Beimischung im Tee.
|  | | Die Nadeln können direkt vom Baum gepflückt gegessen werden, schmecken leicht säuerlich und enthalten sehr viel Vitamin C und ätherische Öle, die wohltuend auf die Schleimhäute wirken. | |  | | Die beste Zeit zur Ernte ist zwischen Ende Mai und Anfang Juni wenn die Triebe das braune Schutzhütchen abgeworfen haben. Zucker und Fichtennadeln schichtweise in ein Einmachglas geben und mit Wasser übergießen. Etwa die gleiche Gewichtsmenge Zucker wie Fichtennadeln verwenden. | | | Das Glas in die Sonne stellen und jeden Tag umrühren. Nach 14 Tagen den Saft durch ein Tuch filtern und abfüllen. Kühl und dunkel gelagert hält der Probst-Saft bis in den Winter. | | Durch Einkochen kann der Saft soweit eingedickt werden bis ein Sirup entsteht, der einen wohlschmeckenden Brotaufstrich ergibt. Doch Vorsicht beim Einköcheln, der Sirup kann sehr leicht anbrennen. Und nun viel Freude bei der Zubereitung! |
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