Basteleien mit dem Taschenmesser | | | | | | 
| | Du brauchst eine Nabe mit Schlitzen, wo die Wasserschaufeln hineingesteckt werden. Mit einer Bohrung in der Mitte für die Welle mit der sich Dein Wasserrad dreht. Dazu brauchst Du ein rundes oder 8 eckiges Stück Holz mit einem Durchmesser von 3 bis 4 cm und 2 bis 3 cm dick. In der Mitte bohrst Du ein Loch und dann sägst Du 8 Einschnitte in gleichen Abständen in das Rundholz, wo hernach die Schaufeln vom Wasserrad hineingesteckt werden. |  | | Die Schaufeln sind kleine Brettchen etwas dicker als die Einschnitte, so breit wie die Nabe und etwa 6 bis 10 cm lang. Die Schaufeln eingesteckt, die Achse durch und fertig ist das Wasserrad. Wie was ......!!!!????? Du hast kein rundes Stück Holz, Du hast auch keine Säge und einen so großen Bohrer hast Du auch nicht ? Ja, was machen wir nun, damit Du zu Deinem Wasserrad kommst? | Ok, dann zeig ich Dir, wie Du mit einem Taschenmesser und mit ein paar Gummiringen ein schönes Wasserrad bauen kannst. Einige Gummiringe werden sich schon auftreiben lassen. Aufgemerkt!! Du brauchst ein Taschenmesser dazu und das muss scharf sein. Man kann sich also ganz leicht schneiden. |
| | Den Umgang mit dem Messer lasse Dir von einem Erwachsenen zeigen oder Papi oder Mutti machen für Dich die notwendigen Schnitte. | 
| | Zuerst brauchst Du sechs gleich lange und etwa gleich dicke Stöcke. Etwa Papis Daumendicke sollten sie haben und 20 bis 25 cm lang sein. Das werden die Schaufeln von Deinem Wasserrad. |  | | Zwei von den Stöckchen werden in der Mitte von beiden Seiten so eingeschnitten, dass nur noch einige mm übrig bleiben. Der Einschnitt soll genau in der Mitte liegen und etwa 10 bis 12 cm lang sein. | 
| | Die anderen vier Stöckchen werden nur auf einer Seite eingeschnitten und zwar so tief, dass wenn die Stöckchen über Kreuz gelegt werden, alle Seiten auf der Oberfläche eben aufliegen. |  | | Damit das Wasserrad besser läuft müssen noch die Schaufeln geschnitzt werden. Die Stöcke an beiden Enden 3 bis 4 cm auf beiden Seiten abflachen. Die Abflachung muss um 90° zum Einschnitt in der Mitte stehen. Mutti oder Vati sagt Dir sicher gerne was damit gemeint ist. Das kannst Du mal selbst versuchen. Das Messer immer von Dir weg bewegen. Aber lasse es Dir nochmals von Vati oder Mutti zeigen . | |  | | Die Rinde lässt sich leicht abschälen. Das kannst Du bestimmt selbst machen. Wenn alles fertig ist kann man die Wasserschaufeln schon gut erkennen. |  | | So, nun kann schon der Zusammenbau beginnen. Dazu brauchst Du die Gummiringe. Leg den Gummiring zwei, drei oder vierfach zusammen, je nachdem wie lange er ist. Nun ziehe den Gummi über die Stäbe, dass ein Kreuz entsteht. Der Gummi sollte straff gespannt sein. | 
| | Eine dritte und vierte Wasserschaufel befestige auf die gleiche Art. Schiebe die Stöckchen in die Mitte, so dass die Enden überall gleich lang sind. |  | | Drehe nun das Ganze um. So sieht es von der anderen Seite aus. | 
| | Das fünfte und sechste Schaufelrad wird schräg darüber gelegt und ebenfalls mit Gummiringen befestigt. Sieht ja schon ganz gut aus. | |  | | Jetzt brauchst Du nur noch die Welle für das Wasserrad. Sie sollte möglichst gerade und genügend lang sein, damit das Wasserrad aufgestellt werden kann. Die Welle in der Mitte durchstecken und fertig ist Dein Wasserrad. |  | | Jetzt kann es gleich losgehen. Du brauchst noch zwei Lager auf der die Welle aufliegt und natürlich fließendes Wasser um das Rad in Bewegung zu setzen. Für die Lager nimm zwei kleine Astgabeln oder Steine vom Ufer, je nachdem was gerade da ist und schon dreht es sich. | Das Wasser setzt das Rad in Bewegung, dadurch entsteht eine Kraft die früher in Sägemühlen zum Schneiden von Holz und in Mühlen zum Mahlen von Getreide genutzt wurde. Auch heute wird in modernen Wasserkraftwerken die Kraft des Wassers genutzt um Energie in Form von Strom zu erzeugen. | | Überlege einmal, was Du alles mit Deinem Wasserrad antreiben könntest ! | | | |
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